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Orgelklänge gehören seit dem 14. Jahrhundert zur Tradition der Zisterzienser. Im 17. Jahrhundert besass das Kloster Hauterive sogar zwei Orgeln. Im Jahre 1826 wurde der legendäre Orgelbauer Aloys Mooser (1770 – 1839) aus Freiburg beauftragt, für die Mönche eine neue Orgel zu erbauen. Dieses kunsthistorisch bedeutende Instrument zeichnete sich durch besondere Klangschönheit aus.
Aus denkmalpflegerischen Überlegungen wurde 1954 entschieden, die Mooser-Orgel aus der Abteikirche Hauterive zu entfernen, um sie in der Kollegiumskirche St. Michael in Freiburg neu aufzubauen.
Auf Bitten der Mönche wurde 1956 im linken Querschiff der Klosterkirche eine kleine Orgel errichtet, die vorwiegend Begleit-Aufgaben dienen sollte, aber nicht für das grosse Repertoire der Organisten geeignet sein musste. |